Über die Regenbogenresidenz

Die Regenbogenresidenz für Fellherzen e.V. setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die sich ehrenamtlich für unsere Vierbeiner engagieren. Das bedeutet oft, daß nach der beruflichen Tätigkeit die eigentliche Arbeit erst beginnt und wir unsere Dauergäste Gassi führen (soweit sie dazu noch in der Lage sind), mit ihnen spielen/schmusen, füttern und medizinisch versorgen.

Wir übernahmen die Hunde unter anderem aus Privathaushalte, wo die Besitzer aus alters- oder gesundheitlichen Gründen ihre Lieblinge nicht mehr ausreichend versorgen konnten und sie nicht in ein Tierheim geben wollten. Um den Schützlingen und auch den Menschen die Trennung zu erleichtern, versuchen wir die Rituale, die die alten Besitzer mit ihren Hunden hatten, beizubehalten.
Aber auch aus Tierheimen haben wir auf Anfrage alte Hunde bei uns aufgenommen. Solche Hunde haben in den Tierheimen keine Vermittlungschance mehr und blockieren Plätze für andere Hunde.

Selbstverständlich ist jeder Hund individuell und bedingt durch Alter und Erkrankung auch sehr sensibel, was das Futter anbelangt. Dadurch sind wir gezwungen, Spezialfutter zu kaufen, was leider immer etwas teurer ist als normales Futter.

Des Weiteren müssen unsere alten Schützlinge regelmäßig zum Tierarzt oder gar zu Tierfachärzten gebracht werden, damit sie eine optimale medizinische Versorgung bekommen. Das wiederum beinhaltet natürlich immense Kosten, die sich jedoch immer wieder lohnen und die Lebensqualität der Regenbogenresidenz-Bewohner enorm steigert.

Abschließend ist noch zu erwähnen, daß alle Dauergäste bei uns nicht mehr vermittelt werden. Sie bleiben bis an ihr Lebensende in der Regenbogenresidenz.

Wir erwähnen das hier ausdrücklich, da wir regelmässig angesprochen werden; meist von älteren Menschen, die in Tierheimen auf Grund ihres Alters keine Chance auf Adoption eines Hundes haben. In solchen Fällen versuchen wir immer, über andere Kontakte vermittelnd zu unterstützen.